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Hintergrund


Bereits zum dritten Mal lädt die Grenzkunstroute Künstler aus der Euregio ein, sich mit den historischen Besonderheiten und den markanten landschaftlichen Gegebenheiten der Belgisch-Deutschen Grenzlandschaft künstlerisch auseinander zu setzen.

Die Ausdrucksformen spielen als Land Art, Installation und Skulptur mit Natur, Wind, Geräusch, Temperatur und der Bewegung und Wahrnehmung der Besucher. Mit ÜberGriffe möchte die Grenzkunstroute011 im Spannungsfeld zwischen zartem Beobachten und wuchtiger Behauptung entlang der im Mittelalter gesetzten Grenzsteine wandeln. Künstler und Besucher sind aufgefordert, sich den ÜberGriffen zu stellen, sie auszuhalten oder aufzulösen.

 

Hintergrund
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Während der zweiten Grenzkunstroute 2008 ließen sich 19.000 Besucher von der intensiven Symbiose aus zeitgenössischer Kunst und über Jahrhunderte gewandelter Landschaft inspirieren.

Auch die Grenzkunstroute011 pflegt die Tradition, während der gesamten Ausstellungszeit das Publikum zu Veranstaltungen, Vorträgen, Lesungen und Konzerten einzuladen.

Wer sich nicht allein dem Kunstgenuss hingeben möchte, hat die Möglichkeit, sich Führungen durch die Kunstlandschaft anzuschließen. Kinder und Jugendliche können im Rahmen der Waldpädagogik gemeinsam mit Pädagogen und Naturführern spannende Erfahrungen machen.

 

 


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Hintergrund zum KuKuK - Kunst und Kultur im Köpfchen
Begegnung an der Grenze

Der belgische Grenzpavillon am Übergang zwischen Aachen/D und Raeren/B dient dem Verein KuKuK seit dem Jahr 2000 als Vereinssitz und Veranstaltungsort für kulturelle Events und Kunstaktionen. Es ist das einzige noch bestehende Zollgebäude aus den fünfziger Jahren in diesem Grenzabschnitt. KuKuK bewahrte das Grenzhäuschen vor dem Abriss, erhielt es als historisches Zeugnis und etablierte es als Raum für Kunst und Kultur: als Entrée zum Nachbarn, als Mittler zwischen den Kulturen und als Modell für Begegnung an europäischen Binnengrenzen. KuKuK lädt zur Belebung des Grenz¬übergangs, der Schnittstelle „Grenze“ ein. Der Ort in seiner Einzigartigkeit liefert hierfür die nötige Inspiration. Viele Tausend Menschen besuchten und belebten inzwischen anlässlich zahlreicher Veran¬staltungen diesen einzigartigen Ort, für dessen Aufwertung und Neugestaltung sich KuKuK nachhaltig engagiert.

Europa wächst. Die politischen Gremien ringen um EU-Standards, die Integration bislang peripherer Staaten sowie um eine gemeinsame Verfassung. Auf dieser Ebene werden die Rahmenbedingungen geschaffen, „das Haus Europa“ gebaut. Der Grenzübergang „Köpfchen“ - exemplarisch für andere in Europa -  bezeugt gemein-same und trennende Geschichte.


Erfahren Sie mehr über die vergangenen Ausstellungen:

ZeitenWechsel
18. Mai bis 19. Oktober 2008

In den fünf Monaten Ausstellungszeit besuchten ca. 19.000 Menschen unterschiedlichen Alters (vom Kindergarten bis zur Seniorengruppe), aus verschiedenen Ländern (Franzosen, Polen, Niederländer, Belgier, Deutsche...) und unterschiedlicher Interessensgruppen (Heimatverein, Landfrauen, Studenten, Kunstkurse, Geschichtsvereinigungen, Verwaltungsabteilungen...) die Kunstroute. Alleine 4.000 Schüler aus der Euregio wurden von erfahrenen Waldpädagogen und Lehrern durch den Grenzwald geführt und betätigten sich selbst kreativ in der Waldwerkstatt. An den Führungen am Wochenende nahmen durchschnittlich 50 Menschen. Alle kulturellen Veranstaltungen waren gut bis sehr gut besucht.

zum Rückblick ZeitenWechsel : www.zeitenwechsel.eu

 

 


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SeitenWechsel
21. Mai bis 1. Oktober 2006

Das Grenzgebiet "Köpfchen" ist reich an geschichtlichen Narben, die viele Geschichten erzählen können. "SeitenWechsel" findet inmitten ungewöhnlicher Natur statt, am alten Landgraben mit den markanten Harfenbuchen. Der Rundgang führt entlang dieser mittelalterlichen Grenze, entlang der belgisch-deutschen Grenzsteine und auf deutscher Seite quer durch den Westwall. Die ausstellenden Künstler aus der Euregio wurden aufgefordert auf Spurensuche zu gehen. Die Grenzgeschichte bildet den Hintergrund der künstlerischen Auseinandersetzung. In Korrespondenz mit den Geschichtsspuren und in behutsamer Abstimmung mit der Natur setzen sie ihre Idee vom "SeitenWechsel" konkret in Kunstwerke um.

Während der gesamten Ausstellungsdauer wird ein vielseitiges Rahmenprogramm die Grenzroute begleiten: Ausstellungsbegleitende Führungen, Vorträge, Lesungen, Konzerte. Des Weiteren bietet KuKuK insbesondere für Kinder und Jugendliche ein waldpädagogisches Begleitprogramm mit erfahrenen Naturführern und Pädagogen an. In Zusammenarbeit mit der EuRegionalen 2008, der Gemeinde Raeren und der Stadt Aachen zeigt KuKuK die Machbarkeitsstudie "Köpfchen".

zum Rückblick SeitenWechsel : www.kukukandergrenze.eu